Reisebericht über unsere Weltreise vom 01. März bis 03. Juni 2009
Am Sonntag, dem 01. März sind wir von Frankfurt aus über London nach Hong Kong geflogen. Da wir unbedingt alle Flüge mit der Air New Zealand fliegen wollten mussten wir zunächst mit der Lufthansa nach London fliegen, um dort dann in eine Maschine der Air New Zealand zu steigen. In der Maschine waren wir angenehm überrascht über den Platz, den man dort hat. Die Sitze sind recht großzügig gestaltet und jede Person hat ihren eigenen Bildschirm mit Fernbedienung. Mit dieser kann man aus etwa 100, teils sehr aktuellen (diese wechseln jeden Monat) Filmen auswählen und dann vor- und zurückspulen, wie man möchte. Auch Standbild ist möglich. Ebenfalls sind Spiele und Reisedokumentationen anzuwählen, oder aber diverse Musiksender.
 Mount Egmont
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In Hong Kong angekommen ging es zum Hotel Sheraton auf Kowloon. Von Hong Kong selber haben wir nicht sehr viel gesehen, denn wir haben uns dort mit einem Freund und seiner Familie getroffen, den wir schon lange Zeit nicht mehr gesehen hatten. Zwei Tage später ging es dann weiter nach Sydney, wo wir fünf Tage lang blieben.

In Sydney haben wir direkt am Flughafen unseren Voucher eingetauscht gegen den Sydney-Pass (5 Tage), mit dem wir alle öffentlichen Verkehrsmittel in Sydney gratis benutzen durften. Wir setzten den Pass gleich ein, um vom Flughafen mit der Bahn in die Stadt zu fahren und unser Hotel das Royal Harbour Rocks zu suchen. Wir fanden es im Harbour Rocks Viertel in einer Seitenstraße. Es war ein altes Gebäude, genau so wie wir es uns vorgestellt hatten.


Am nächsten Tag wurden wir dann am Hotel abgeholt zu unserem vorausgebuchten Ausflug in die Blue Mountains. Wir fuhren zunächst zum Featherdale Wildlife Park, dann zum Imperial Hotel, einem der ältesten Hotels in Australiens und weiter in den National Park
Die nächsten Tage erkundeten wir Sydney auf eigene Faust, da Stephan sich dort sehr gut auskennt . Unter anderem fuhren wir mit der Fähre nach Manley und an einem Abend sind wir ins Opera House gegangen um unsere vorausgebuchte Oper „Madame Butterfly“ anzusehen. Dies war ein großes Erlebnis für uns.
Nach fünf Tagen ging es dann per Flug weiter zu unserem eigentlichen Ziel: NEUSEELAND – Neun Wochen. Wir flogen von Sydney nach Christchurch, erkundeten dort die Stadt und fuhren mit der Gondola auf einen Aussichtsberg, wo wir eine Rundwanderung machten. Am nächsten Tag gingen wir zur Autovermietung, wo wir unser Auto einen umgebauten Toyota Previus in Empfang nahmen. In diesem Auto konnten wir schlafen, hatten einen Minikühlschrank (7 Liter) und einen Gaskocher mit zwei Platten. Wir fuhren immer Campingplätze an und übernachteten manchmal auch auf den Campingplätzen in Cabins. Wir fuhren zunächst auf der Ostseite der Insel in Richtung Süden. Den ersten Übernachtungsstopp machten wir am Lake Tekapo, wo wir auf den Mount John gewandert sind zum „Earth & Sky“ Observatori
um. Dann ging es auf der anderen Seite wieder herunter und am See entlang zurück zum Campingplatz. Auf der Weiterfahrt machten wir Halt auf einer Lachsfarm, wo ein ganzer Kanal voll mit Lachsen war – eine riesige Lachszucht.

Humboldt Falls -  Mildford Sound
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 Weiter ging es dann über Oamaru, an der Ostküste, nach Moeraki . Von dort sind wir am nächsten Tag zu den sogenannten Moeraki Boulders gelaufen. Eine schöne Wanderung zum größten Teil am Strand entlang. Die Boulders sind riesige zum Teil ganz runde Steine, zum Teil im Durchmesser 1.80 Meter, teilweise durchbrochen. Bizarre Formen mit Lebewesen darin, welche sich dort angesiedelt haben. Einfach einzigartig und atemberaubend.
Von Moeraki aus ging es nach Dunedin, einer Studentenstadt. Wir fuhren dort auf den Campingplatz auf der Halbinsel Otago, wo auch die berühmte Royal Albatross Kolonie ist. Diese eleganten Vögel haben es uns angetan.


Es ging nun weiter die Ostküste entlang Richtung Süden mit Halt am Leuchtturm des Nugget Points, wo wir Seelöwen von oben herab zuschauten und auf der Rückfahrt zur Straße noch am Strand einen gelb-äugigen Pinguin einsam und verlassen auf einem umliegenden Baumstamm gesehen und photographiert haben. Die nächste Übernachtung war an der Purakanui Bay, wo wir ein Strandcamp (Nur Toilette und Abfallcontainer war vorhanden)anfuhren. Dort erlebten wir am Abend schon einen schönen Sonnenuntergang, aber am nächsten Morgen einen genialen Sonnenaufgang direkt über dem Meer.
Am nächsten Tag sahen wir uns den Milton Fall und den „Witzwasserfall“ Niagara, der mehr war als ein Witz! Das war eigentlich nur ein Rinnsal, wo dort ein „Fall“ gewesen sein soll wissen wir bis heute nicht.

Weiter ging es zur Curio Bay bzw. Porpoise Bay (Versteinerter Wald im Meeresboden oder “Strand“), zum Slope Point und nach Bluff, dem südlichsten Punkt der Südinsel von Neuseeland. Dort haben wir die berühmten Bluff Austern gegessen und sind dann über Invercargill in Richtung Westküste nach Te Anau gefahren. In Te Anau machten wir alles klar für unseren Trip zum Milford Sound (von Te Anau aus 170 km). Milford Sound ist eines der regenreichsten Gebiete der Erde und wir hatten Wetterglück: Drei Tage lang blauen Himmel, keine Wolke, strahlenden Sonnenschein. Wir sind im Milford Sound gemütlich vom Camp Ground zur Bootsanlegestelle gelaufen und von dort dann mit dem letztmöglichen Boot (dann sind die Busse schon alle nicht mehr da) rausgefahren zu einer Rundfahrt. Wir waren daher nur ca. 15 Personen auf dem Boot. Auf dem Rückweg zum Camp bekamen wir dann so langsam die Plagen der sogenannten Sandflys zu spüren, welche an der gesamten Westküste anzutreffen sind. Wir hatten allerdings vorgesorgt und uns mit Mückenspray und Mückencremes eingedeckt. 
Schwarze Schwäne bei Farewell Spit
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Es ging dann wieder nach Te Anau zurück und direkt weiter die ca.300 km bis Queenstown. Die Landschaft nach Queenstown war wieder grandios und mit allem: Berge, Meer, See, riesige Weideflächen mit großen Schafherden und großen Hirschherden.

Queenstown ist die Stadt der Abenteuerlustigen, hier kann man alles machen, von Paragliding über Skifahren, Wandern, Wassersport usw. Wir blieben allerdings nur einen Tag, machten eine Wanderung hoch auf den Berg von Queenstown und wollten dann am Abend einen Helikopterrundflug über den Mount Cook buchen. Dies wird aber von Queenstown aus nicht angeboten und so sind wir im Schnelldurchgang über die Passstrasse nach Wanaka und weiter über den Haast Pass, Lake Paringa, Jakobs River und Fox Glacier nach Franz Josef Township gefahren um der Wettervorhersage (Regen und Nebel für die nächste Woche) ein Schnippchen zu schlagen. Doch wir hatten kein Glück und konnten weder am Nachmittag noch am nächsten Tag fliegen. So sind wir dann weitergefahren über Harihari, Kakapotahi und Hokitika nach Greymouth. Dort mieteten wir ein Cabin, da es weiterhin nach Regen aussah. Wir hatten aber Glück, es regnete nur Nachts und unsere Tagesausflüge konnten wir zwar nicht bei strahlendem Sonnenschein, jedoch trocken und bei relativ warmen Temperaturen genießen. Wir fuhren zu den Pancakerocks bei Punakaiki (die heißen so, weil sie aussehen wie Pfannkuchen = Pancakes) und zum Cape Foulwind Walkway bei Westport, wo es eine Seehundkolonie gibt.

 

Forgotten World Highway
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Dann ging es von der Westküste über das Landesinnere in Richtung Nord-/Ostküste. Wir fuhren von Reefton über Inangahua und Lyell zunächst nach Murchison. Dort liefen wir über die längste Swingbrücke von Neuseeland (die Buller Gorge Swingbridge ist ca. 100 Meter) und nach dem Parkrundgang sind wir mit dem Flying Fox zurückgeflogen/-gefahren (da wird man in eine Art Campingstuhl angegurtet und der ist an einem Seil oben befestigt). Anschließend sind wir dann weiter nach St. Arnaud, an den See Rotoiti gefahren wo wir zwei Tage am See übernachtet haben und sogar Nachtfrost hatten. Es war halt schon Herbst und trotz des Nachtfrosts sind wir tagsüber fast von Sandflys aufgefressen worden. Das war sehr lästig. Von Lake Rotoiti sind wir dann nach Motueka und haben dort den Abel Tasman-Coastal-Track gebucht (Man muss buchen und sich für die Hütten registrieren lassen), welcher über 5 Tage geht. Am nächsten Tag sind wir dann über den Takakahill rund um den Abel Tasman bis hoch nach Farewell Spit gefahren. Farewell Spit ist ein Landstrich im Norden, welcher von der Küste umgeben ist. Dort konnten wir bei der Rückfahrt, es war inzwischen wieder Flut, über viele Kilometer jede Menge Schwäne sehen und die Schwäne in Neuseeland waren alle schwarz und unter den Flügeln sind sie weiss. Dies war ein interessantes Schauspiel. 

Wir brachen dann am nächsten Tag auf in den Abel Tasman. Die Hütten dort sind nicht bewirtet und man muss alles mitnehmen, auch das Essen. Es war wunderschön oberhalb oder auch teilweise an der Küste entlang zu laufen. Es waren wenig Wanderer unterwegs, da die Hochsaison vorbei war und das war gut so. Wir konnten die Natur in vollen Zügen genießen. Ich bin froh, habe ich alles so gut machen können, das Wandern mit dem 4-Tages-Rucksack ging erstaunlich gut und das kalte Waschen am Morgen hat mir gar nichts ausgemacht, obwohl ich es vermutete. Es waren unterschiedliche Nationen unterwegs: Neuseeländer, Amerikaner, Deutsche, Australier und Hawaiianer, Einzelpersonen, Pärchen und auch Familien und wir hatten jeden Tag gute Gespräche. Zweimal mussten wir die Gezeiten beachten. Beim zweiten Mal musste jeder in der Hütte ca. vier Stunden am Morgen die absolute Ebbe abwarten, da der Weg durchs Wasser ging. Und selbst dann ging mir das Wasser noch bis über die Knie. In der vorletzten Nacht spürte ich dann leichte Schmerzen im Rücken und so haben wir den Track um einen Tag verkürzt und sind am Nachmittag des vierten Tages mit dem Wassertaxi nach Marahau zurück, wo unser Auto stand.

Am nächsten Tag haben wir erst einmal unser Auto von Mücken gesäubert, indem wir unter anderem die Bettdecken und das Bett ausgeschüttelt haben und sind dann direkt ca. 300 Kilometer der Ostküste entlang Richtung Süden nach Kaikoura gefahren. Dort kann man Whalewatching machen, aber das wollten wir nicht. Wir haben einen Relaxingtag eingelegt und sind auf dem Rückweg Richtung Norden nach Picton noch zu den Seelöwen gefahren, welche sich direkt am Strand neben der Straße tummeln. Es hat Spaß gemacht zuzusehen, wie sie sich sonnen, baden oder einfach miteinander spielen. Natürlich hatten wir genügend Abstand.

 Cape Reinga
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Von Picton aus haben wir noch eine Ausflugsfahrt mit dem Mail-Post-Boot in die Sounds gemacht. Während der Ausflugsfahrt verteilte der „Postbote“ die Post an die Einheimischen in den Sounds. So decken sie innerhalb einer Woche alle Gebiete in den Sounds ab. Am Ostersamstag ging es mit der großen Fähre von Picton nach Wellington. Auf der Nordinsel ist es definitiv wärmer als auf der Südinsel!

In Wellington haben wir das Nationalmuseum „Te Papa“ besichtigt. Das ist riesengroß, auf sechs Etagen und auch ein Teil noch im Außenbereich. Alles im Museum ist gratis anzuschauen. So etwas gibt es bei uns nicht mehr. Nach einem halben Tag sind wir dann aber doch wieder rausgegangen. Was zu viel ist, ist zu viel. Wir fuhren noch mit der Cable-Car und auch zum Mount Victoria oberhalb der Stadt. Eine super Aussicht ins Umland: 360° Panoramarundumsicht und wir konnten von dort beobachten wie in der Stadt unten in einem Cricketstadion sich mind. 12 Heissluftballone startklar gemacht haben und dann zu Musik aufleuchteten. Starten durften sie wegen dem nahen Flughafen und der Windrichtung nicht. Aber es war ein schönes Schauspiel anzusehen.
Von Wellington ging es dann über Masterton und Palmerston North Richtung Nord-Westküste und ab Hawera die „mehr oder weniger“ Küstenstrasse entlang (Mit Blick auf den Mount Egmont (oder auf Maori Mount Taranaki) der inzwischen frei von Wolken war) nach New Plymouth, in den Egmont National Park und dann weiter Richtung Taupo auf dem „Forgotten World Highway“. Diese Straße heißt wirklich zu Recht so. Hier sah es wirklich aus nach „Herr der Ringe“! Hügel in Massen, dann wieder dichter Wald, Regenwald usw. Allerdings gab es auf den ca. 160km etwa 1‘000‘000 Kurven und eine dauernde Berg- und Talfahrt. Also in den Europapark nach Rust brauchen wir dieses Jahr nicht mehr fahren. Achterbahnen hatten wir in Neuseeland genügend. Von Taupo aus umfuhren wir den Tongariro National Park und sind dann wieder auf eine Nebenstraße eingebogen nach Napier. Diese „Piste“ war eine Schotterstraße, mal grober, mal weniger grober Schotter und das auf ca. 30 Kilometer. Mehr als 40 km/h war hier nicht drin, wenn überhaupt und schmaler wurde die Straße auch, je mehr wir darauf fuhren.

Lake Matheson
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 Von Napier an der Westküste ging es dann dem Pacific Coast Highway entlang über Gisborne nach Norden, um die „Halbinsel“ herum bis zur Bay of Plenty und dann noch bis Rotorua. Man sollte eigentlich annehmen, es sei alles Küstenstraße, aber dem war nicht so! Es ging relativ schnell wieder in die Höhe und Kurvig ist es hier immer, aber das waren wir ja gewöhnt, das ständige Auf und Ab der Straßen und auch die Kurven dabei. Wenn eine Straße wirklich einmal ein kleines Stück geradeaus geht ist es schon richtig langweilig. Am östlichsten Punkt dieser „Halbinsel“ liegt das East-Lighthouse, der östlichste Leuchtturm der Welt zu dem 758 Stufen führen. Ich hatte ziemlich Muskelkater am nächsten Tag.

In Rotorua erlebten wir ereignisvolle und sehr beeindruckende Tage! Rotorua liegt an Schwefelquellen und dies riecht man schon von weitem, außerdem ist hier quasi der Mittelpunkt der Maori-Kultur. Wir waren in einer Maori-Siedlung zu einer Abendveranstaltung, wo wir viel über die Tradition und Riten der Maori hörten, Tänze sahen und ein Hanggi, das maorische Essen aus der Erdgrube genossen. Am Ende des Abends haben wir zwei Geysiren zugeschaut, wie sie aus der Erde schossen. Wir fuhren in der Nähe auch zu einer Sheep-Show, wo wir beim Schafscheren zuschauen konnten und vor allen Dingen nach Wai-O-Tapu, einem Park mit brodelnden Schlammlöchern, Kratern mit diversen Ablagerungen, Seen mit den grellsten Farben (Grün / Rot / Gelb) und diversen Gesteinen. Es ist wirklich immer wieder ein Wunder, was die Natur alles zu bieten hat.


Unser nächster Halt war Waitomo mit seinen sehr beeindruckenden Glühwürmchenhöhlen, dann Cambridge, Lake Karapiro und Tauranga, wo wir eine befreundete Familie besuchten. Anschließend fuhren wir zur Coromandel-Halbinsel. Dort liefen wir zur Cathedral Cove, einer Höhle am Strand, welche wie eine Kathedrale aussieht. Diese erreichten wir noch bei Ebbe, allerdings reichte es uns dann nicht mehr zum Hot Water Beach um noch in den heißen Quellen baden zu können, da die Flut inzwischen eingesetzt hatte. So fuhren wir den alten, legendären Highway 309 entlang, wo wir eine Art Mammutbäume (Kauris) bestaunten nach Coromandel Town, über Thames der Küste entlang nach Norden bis nach Orere und dann nach Auckland. Auckland hat über 1.1 Millionen Einwohner, aber die Geschäfte, zumindest alle die nicht Getränke oder Essen verkaufen, schließen zwischen fünf und sechs Uhr abends und dann ist nichts mehr los in der Stadt. Von Auckland aus fuhren wir bis Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt des neuseeländischen Festlandes. Es war eine gigantische Stimmung: Trotz der tosenden Meere (hier teilt oder verbindet sich das Meer in die Tasmanische See und den Südpazifischen Ozean) sehr friedvoll. Von hier ging es dann in neun Tagen wieder zurück bis Auckland und zwar kreuz und quer von der Ostküste an die Westküste und wieder zurück und so weiter. An der Westküste fuhren wir auch durch den Waipoua Kauri-Forrest und besuchten das Kauri-Museum. Kauri sind Bäume, welche teilweise über 3000 Jahre alt sind und gigantisch groß werden. Hier in diesem Wald gab es besonders viele dieser Exemplare und auch bedeutende, was Höhe und Umfang betrifft.

Auf einem Campingplatz an der Ostküste beobachteten wir einen Tui (ein Vogel mit merkwürdigen hohlen Tönen) und einen Oystercatcher (Austernfänger), welcher mit seinem harten langen Schnabel sehr tief in die Erde kommt oder eben die Austern durchstößt und ausfrisst.
In Auckland säuberten wir dann unser Auto, gaben es zurück und deckten uns für Tahiti mit Büchern und Sonnencreme ein.


Am Sonntag, den 10. Mai flogen wir dann in Auckland ab, überflogen die Datumsgrenze und kamen am Samstag, den 09. Mai in Tahiti an. Dort erfuhren wir etwas mehr über die inzwischen ausgebrochene Schweinegrippe und am Flughafen wurden alle angehalten und auf Fieber überprüft. Wir verbrachten die zwei Wochen in Tahiti wirklich nur mit Lesen und Schwimmen. Zwei Ausflüge machten wir. Die Insel ist recht klein, in noch nicht einmal einem halben Tag hat man sie mit dem Auto umrundet. Es gibt noch eine Halbinsel, aber dort werden überwiegend Nahrungsmittel angebaut, aber dies reicht nicht um die Bevölkerung bzw. die Touristen auf der Insel zu versorgen. Wein und Käse wird aus Frankreich importiert und alles Andere aus Neuseeland. Einzig Fische haben sie selbst genügend. Die Insel ist landschaftlich auch sehr schön, aber wegen ihrer Größe halten sich die Touristen meist nur zwei oder drei Nächte hier auf und setzen dann ihr „Inselhüpfen“ fort und gehen weiter nach Moorea oder Bora Bora usw..
 Wai-O-Tapu - Künstlerpalette
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Nach diesen zwei Wochen Erholung flogen wir am Abend des 23. Mai nach Los Angeles, holten unser gemietetes Auto ab und fuhren am nächsten Tag nach Las Vegas. Wir sahen dort in unserem Hotel die „Beatles Love“-Vorstellung von Cirque du Soleil, von welcher wir hin und weg waren, bestaunten danach noch das Lichtermeer und die Spielhallen der Stadt und fuhren dann zum Bryce Canyon. Dieser liegt auf einer Höhe von ca. 2‘500 Meter und dort hatten wir morgens um 6 Uhr zum Sonnenaufgang 2°C Minus und am Nachmittag dann schon wieder 25°C. Wirklich erstaunlich. Schon auf dem Weg dorthin kamen wir durch den Red Canyon, der eine sehr beeindruckende rote Farbe hat. Der Bryce Canyon aber war wirklich phantastisch: Die Farben im Frühjahr sind unbeschreiblich. Wir fuhren dann noch durch den Yosemite Nationalpark und durch den Kings Canyon und Segoia Nationalpark. In den letzteren beiden Parks bestaunten wir die uralten, riesigen Bäume (über 2‘200 Jahre alt) und diverse Tiere von Nahem z.B. Schwarzbären, einen Hirsch, Kolibris und andere.
Zum Abschluss waren wir noch zwei Tage in Los Angeles, dem absoluten Kontrast zu den Nationalparks: Hektik pur, Lichterglitzer, Geschäftigkeit usw..
Am 02. Juni haben wir dann unser Auto wieder zurückgegeben und sind über London nach Frankfurt zurückgeflogen.

Ganz herzlichen Dank dem Reisebüro Felgenhauer, insbesondere Stephan Walz, für die super Betreuung im Vorfeld und auch während der Reise. Wir sind mehr als zufrieden mit Eurem Service.
Klaudia und Stephan Kamber

Reisebericht 1

Weltreise - Klaudia und Stephan Kamber

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